DOITSCHLAAAAND!

DOITSCHLAAAAND!
DOITSCHLAAAAND!

Doitschlaaand! Worauf kann man als Deutscher stolz sein? 
Das Lexikon sagt: Der Stolz ist die Freude, die der Gewissheit entspringt, etwas Besonderes, Anerkennenswertes oder Zukunftsträchtiges geleistet zu haben. Der Zufall der Geburt kann da schonmal nicht drunter fallen. Der Leistungs- UND der Ich-Bezug stehen beim Stolz im Vordergrund. Das Lexikon kennt daher auch keinen Stolz auf abstrakte und zum Subjekt zufällig stehende Bezugspunkte. Es kennt den Bezug auf sich (Ich bin stolz auf mich und meine Leistung), und den Leistungs-Bezug von sich auf andere (Ich bin stolz für euch das getan zu haben). 
Und dann gibt es noch den wertschätzenden Stolz (ich bin stolz auf das, was ihr geleistet habt), der schließt aber den eigenen Leistungsbezug aus, meint man hat nichts dazu beigetragen. 
Wie man es dreht und wendet: Stolz hat viel mit weit über die Norm herausragender Leistung und genau nichts mit Zufall zu tun. Der Stolz der Nationalpatrioten ist daher auch für gewöhnlich der repressiv meinende falsche Stolz derer, die die Angst vor ihrer eigenen Unfähigkeit etwas Normüberragendes, und sei es einfach ein netter, hilfsbereiter Mitmensch zu sein, vor sich selbst bedecken müssen. Nationalstolz ist daher als Schamstolz eines Selbstekels zu begreifen. Ein selbstwütender oft nach Bier und Blut stinkender seelischer Aufschrei der Leistungsunfähigkeit durch die Leistungslosen. Als Klageruf der eigenen unterforderten und unter ihre Möglichkeiten zu vegetieren gezwungene Existenz gerade noch tolerierbar kommt Nationalstolz jedoch in Summe der Gesamtheit derer die Nationalstolz empfindend als der aktive Versuch die eigene Leistungslosigkeit qua Projektion auf ein Abstraktum zu manifestieren daher. Nationalstolz in der gelebten Praxis ist daher nicht als das Feiern der Pracht und Herrlichkeit fremder Leistungen zur Selbstmotivation, sondern als die aktive Repression durch die Leistungslosen zu begreifen und daher nicht gemeinschaftsfördernd sondern im höchsten Maße gemeinschaftsgefährdend.

Doitschlaaand! Worauf kann man als Deutscher stolz sein? Das Lexikon sagt: Der Stolz ist die Freude, die der Gewissheit entspringt, etwas Besonderes, Anerkennenswertes oder Zukunftsträchtiges geleistet zu haben. Der Zufall der Geburt kann da schonmal nicht drunter fallen. Der Leistungs- UND der Ich-Bezug stehen beim Stolz im Vordergrund. Das Lexikon kennt daher auch keinen Stolz auf abstrakte und zum Subjekt zufällig stehende Bezugspunkte. Es kennt den Bezug auf sich (Ich bin stolz auf mich und meine Leistung), und den Leistungs-Bezug von sich auf andere (Ich bin stolz für euch das getan zu haben). Und dann gibt es noch den wertschätzenden Stolz (ich bin stolz auf das, was ihr geleistet habt), der schließt aber den eigenen Leistungsbezug aus, meint man hat nichts dazu beigetragen. Wie man es dreht und wendet: Stolz hat viel mit weit über die Norm herausragender Leistung und genau nichts mit Zufall zu tun. Der Stolz der Nationalpatrioten ist daher auch für gewöhnlich der repressiv meinende falsche Stolz derer, die die Angst vor ihrer eigenen Unfähigkeit etwas Normüberragendes, und sei es einfach ein netter, hilfsbereiter Mitmensch zu sein, vor sich selbst bedecken müssen. Nationalstolz ist daher als Schamstolz eines Selbstekels zu begreifen. Ein selbstwütender oft nach Bier und Blut stinkender seelischer Aufschrei der Leistungsunfähigkeit durch die Leistungslosen. Als Klageruf der eigenen unterforderten und unter ihre Möglichkeiten zu vegetieren gezwungene Existenz gerade noch tolerierbar kommt Nationalstolz jedoch in Summe der Gesamtheit derer die Nationalstolz empfinden als der aktive Versuch die eigene Leistungslosigkeit qua Projektion auf ein Abstraktum für alle zu manifestieren daher. Als Schamstolz also Versuch den Selbstkel zur gesellschaftlichen Norm zu erheben. Nationalstolz in der gelebten Praxis ist somit nicht als das Feiern der Pracht und Herrlichkeit fremder Leistungen zur Selbstmotivation, sondern als die aktive Repression durch den Selbstekel der Leistungslosen zu begreifen und daher eben nicht gemeinschaftsfördernd, sondern im höchsten Maße gemeinschaftsgefährdend.