Wenn Trump eine eben noch mit dem Bundesverdienstkreuz geehrte Menschenrechtsgruppe wie Hate Aid angreift, kann man sich beim Kabinett Merz über zwei Dinge sicher sein: 

1. Die Regierung wird ausser verhaltenen Worten nichts tun. 

2. Hetzer der Union wie in diesem Fall Ploß werden das selbe wie Trump fordern.

Dabei ist Dr. (sic!) Christoph Ploß ist studierter Historiker. Ihm müsste also klar sein, dass eine Organisation, in deren Vorstand ehemalige Bundesverfassungsrichter und stelv. Vorsitzende der CDU/CSU Fraktion im Bundestag sitzen, keine, wie er es ausdrückt „linksaktivistische“ Gruppe sein können, es sei denn die überparteiliche Abwehr von Hassrede wäre per se bereits „linksaktivistisch“. Was dann mehr über den Boten, denn über die Botschaft sagt. Dass die absurde Forderung des CDU Politikers auch in Deutschland Hate Aid die Unterstützung zu entziehen, auch nach Tagen heftiger Kontroverse immer noch im Netz steht, darf man indes als Zustandsbild einer Union auf der programmatischen Reise nach Maga-Land begreifen.