Dobrindt verfolgt ungeachtet nationaler wie internationaler Gesetze und Verpflichtungen weiter das menschenverachtende Kalkül brutalstmöglicher Abschreckung. Dobrindt fügt sich nahtlos ein, das Mittelmeer zum Massengrab zu machen, die Grenze schloss er mit einer erfundenen Notlage, im Inland schreckt er nun nicht davor zurück, Hunger und Unterversorgung als Waffe einzusetzen, indem er unerwünschten Migranten jegliche Versorgung wie Essen, Unterkunft, medizinische Versorgung streicht. Eindeutige, dies verbietende Gerichtsurteile wischt er wie schon bei der anlasslosen Grenzschließung mit „einer anderen Einschätzung“ weg – ein Innenminister dessen Menschenverachtung seine Rechtsauffassung bestimmt. Dass er Migranten damit direkt in eine Notlage mit allen Folgen einer Notlage wie Kriminalität, Vagabundieren, Betteln schiebt, dürfte ihm ein willkommener, da legitimierender Nebeneffekt sein.

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