
Mit Beginn der wackeligen Feuerpause hörte man auch das erste Mal wieder etwas von Merz, der während des verbrecherischen Angriffs der USA wohl aus Sorge, Haltung zeigen zu müssen, nahezu völlig unsichtbar wurde. Verständlich: Haltung hätte Ramstein geschlossen. Merz hingegen telefonierte nachdem die Waffen einstweilen schweigen, wie man hört, freundlich mit Trump.
Merz’ indifferentes Lavieren, sein Festhalten an der längst abgerissenen transatlantischen Brücke und der Idee, Amerika, welches längst zum Feind der EU wurde, wäre noch immer ein Freund. Andere schreiben auch blanke Überforderung, die die EU schwächt, wofür Merz von anderen EU-Ländern wie Spanien offen zum Teil hart kritisiert wird.
Nun, Merz und die Führungsetage der Union scheinen tatsächlich den Trump-USA näher als Deutschland und der EU. Es würde zumindest vieles an deren zukunftsfeindlichen, völkisch-rechtsaffinen und demokratiegefährdenden Kurs schlüssig erklären können, was sich anderweitig nur mit blanker Stümperei und Korruption beschreiben ließe.